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ensemble officium hat sich in
den vergangenen Jahren
mit seinen Interpretationen von
Musik der Renaissance international
einen hervorragenden Namen gemacht. Die intensive Auseinandersetzung mit
der Aufführungspraxis und dem Repertoire der Vokalpolyphonie des
ausgehenden 16. Jahrhunderts brachte immer wieder interessante
Neuentdeckungen ans Licht, so wie jüngst die 12-stimmige
"Lauretanische Vesper" von Antonio Cifra. Aber auch liturgisch und
historisch
informierte Programme mit Geistlicher
Musik des Mittelalters, die erhellende Bezüge zwischen
Gregorianischen Gesängen und früher Mehrstimmigkeit
aufweisen, gehören zu den Spezialitäten der Sänger.
Neben Experimenten
mit der Integration Neuer Musik wendet sich das
Ensemble immer wieder den
Meistern der franko-flämischen Schule zu, wo besonders die Komponistengeneration um Heinrich Isaac im Focus
steht.
Das 1999
gegründete Ensemble
erhält regelmäßig Einladungen zu den renommierten
Festivals in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland: So
waren die 12 Sängerinnen und Sänger zu Gast bei den Tagen für Alte Musik in Herne und Knechtsteden, beim Rheingau Musikfestival, Intern. Bodenseefestival, MDR Musiksommer oder bei den Niedersächsischen Musiktagen, aber auch Early Music Stockholm, die Barocktage Stift
Melk (A), das Festival Musica Antica Erice
(I) oder das Festival in Plock (PL) waren Stationen des Ensembles.
Im Jahr der Gründung wurden dem
Ensemble zwei Erste Preise beim renommierten Chorwettbewerb
»Guido d'Arezzo« in Arezzo/Toscana verliehen. Dies war die
Grundlage für intensive Kontakte nach Italien. Die Bemühungen
um die Wiederbelebung der Musik der römischen Spätrenaissance
spiegeln sich in mehrfachen Einladungen der Fondazione Palestrina
sowie des Istituto Storico Germanico an die Wirkungsstätten von Giovanni Pierluigi in Rom und
Palestrina wider.
Rundfunk- und
Fernsehproduktionen
sowie regelmäßige Konzertmitschnitte durch den SWR, DLF,
WDR, NDR oder den Schwedischen Rundfunk sind bezeichnend für die
Wertschätzung, die dem
Ensemble entgegen gebracht wird.
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