Renaissance mit Kopf und Herz
Fono Forum April 2004
Ein Portrait
in der renommierten Klassikzeitschrift als pdf-Datei
Das ensemble officium strahlte
Unter der umsichtigen wie ästhetisch
unbestechlichen Leitung Rombachs ist eine einzigartige Beherrschung stimmlicher
Ausdruckskraft möglich geworden. Im Ensembleklang sauber und wendig,
bleibt noch die polyphonste Stelle durchsichtig auf jede einzelne Stimme,
die in stringenter Stimmführung und Artikulation perfekt durchgearbeitet
ist, bis hinunter zum kernigen Bass und hinauf zum ätherischen Sopran....
Mit gregorianischen Gesängen, dreichörigen Motetten von Marenzio
und Palestrina oder Gesualdos "Sacrae Cantiones" bewies das Ensemble seine
mittlerweile legendäre Reinheit im einstimmig chorischen Singen oder
entfaltete einen erhabenen, transparenten Klang im Raum.
Schwäbisches Tagblatt, 4.11.2003
Standing ovations für ensemble
officium
Schon der eröffnende Introitus "Viri
Galilaei" zeigte die vokale Gesangskunst auf, die hier von den vier Damen
des Ensembles in unvergleichlicher Homogenität vorgetragen wurde....
Wilfried Rombach ist ein feinsinniger Leiter, der seine Sänger stringent
und mit minimalen Gesten zu einfühlsamen Gesang inspiriert, jederzeit
durchhörbar die filigranen Strukturen der Polyphonie, vorsichtiges
Einfädeln die kunstvollen Themenköpfe, immer dem schlichten Duktus
verpflich-tet.... Scheinbar mühelos gelingt dem Ensemble hier eine
Leistung, die ihresgleichen sucht und man ist versucht, den Atem anzuhalten
ob solch opulenter Klänge, die einfach nur strömen und fließen
und die sich aus den Kompositionen ergebende Dynamik und Phrasierung wie
selbstverständlich nachempfinden.
Neue Westfälische Zeitung, 9.9.2003
ensemble officium zu Gast in Schwarzach
Die wuchtige Romanik der Abteikirche wurde
durch die wohlklingend dahinfließenden Gesänge fast aufgelöst.
Ein klingendes Flammenmeer entwickelte sich aber vor allem durch die Kontrastwirkung
des Saxophonklangs, den Jürgen Seefelder aus dem Hintergrund aufsteigen
ließ, und der wie ein Strahl das Münsterdach zu heben schien.
Badisches Tagblatt, 27.5.2003
Tiefe Innigkeit und große Schlichtheit
ensemble officium hat sich innerhalb weniger
Jahre zu einem Spezialensemble für Alte Musik ersten Ranges entwickelt.
Ausgesucht schöne Stimmen und ein feines Gespür für den
Text sind die Grundlage dafür, dass auf dieser CD das musikalische
Klagen zu einem kunstvollen Ereignis wird. Rombach und seinen Sängern
gelingt es, eine Einspielung vorzulegen, die sich auf hohem künstlerischem
Niveau befindet und die der großen Meisterschaft der Renaissance-Komponisten
in vorzüglicher Weise nachspürt.
klassik.com 12/2002
Reine Intonation und weiche Melodieführung
Ausdrucksvoll und verinnerlicht, in weicher
empfindsamer Melodieführung und reiner Intonation berührten die
harmonisch zusammenwirkenden Vokalisten ihre Zuhörer.... So
schön rein und klar und innig-göttlich, dass ein kleiner Vogel,
der sich im Gotteshaus verirrt hatte, so hell jubilierend zu zwitschern
begann, als würde er dazugehören.
Südkurier, 28.5.2002
Als sich die ganz in Schwarz gekleideten
Sängerinnen und Sänger im Chorraum aufstellen, herrscht erwartungsvolle,
konzentrierte Stille. In die Stille hinein ertönt Gesang von kühler
Schönheit, der allem Irdischen entrückt scheint.... Die akustischen
Verhältnisse der Ritterstiftskirche lassen die außerordentlichen
Fähigkeiten der Sängerinnen und Sänger ideal zur Geltung
kommen.
Heilbronner Stimme, 8.9.2000
Eine große klangliche Reinheit ließen
die Frauenstimmen in die Musik fließen, sanft geschwungen die melismatischen
Linien, still verglühend die Phrasenenden.... Ein spannendes Heraustreten
aus dem festen Raum-Zeit-Gefüge .
Rhein-Neckar-Zeitung, 26.11.1998
Von einer zarten, aber durchdringenden
Intensität war das schlichte, einstimmige Klanggebilde der mittelalterlichen
Gregorianik; in seiner transparenten Reinheit erinnerte es an die Heiligenbilder
des Mittelalters.
Frankfurter Rundschau, 2.7.1998
Eine selten stark ergreifende Stunde durch
Harmonie und meditative Kraft aus künstlerischer Ernsthaftigkeit und
religiösem Eingeständnis.... Man hörte ein sehr homogenes
und immer sauber intonierendes Ensemble, das, was timbrierte Ausgewogenheit,
klare Linienführung und disziplinierte Textverständlichkeit angeht,
keinen Vergleich zu scheuen braucht....
Ein glückliches Zusammentreffen aus
Historie und tadellosem a-cappella-Gesang.
Die Rheinpfalz, 23.6.1998
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