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Ensemble Officium hat sich in den vergangenen Jahren mit seinen Interpretationen von Gregorianischem Choral, mittelalterlicher Mehrstimmigkeit und Musik der Renaissance international einen hervorragenden Namen gemacht. Im Zentrum der Arbeit des Solistenensembles steht dabei die Auseinandersetzung mit der Aufführungspraxis und dem Repertoire der Vokalpolyphonie des ausgehenden 16. Jahrhunderts in Italien und Süddeutschland. Ganz nach den Gepflogenheiten der Zeit rückt dabei auch der konzertierende Stil des frühen Barock immer mehr in das Blickfeld. Ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Ensembles ist die Bemühung um das reichhaltige Werk von Leonhard Lechner, der im Zentrum eines spannenden Beziehungsgeflechts der Schüler Orlando di Lassos steht. Große Verdienste hat sich das Ensemble auch um Antonio Cifra erworben, einem bedeutenden Vertreter der Römischen Schule, dessen Schwanengesang, die 12-stimmige Lauretanischen Vesper, das Ensemble erstmals aufgeführt und eingespielt hat.
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Letzte Änderung: 14.06.2013 |
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